“For my part, I cannot live without art but have never regarded art as a higher standing than anything else.
I need it because it doesn’t set me apart from anybody and allows me to live on a level common to all people.
Art is in my opinion not a superior or hermit pleasure but a way to touch the greatest possible number of human beings giving them examples of our common pains and joys. [....]
The writer (or musician) may be unknown or famous,
may live in chains of tyranny or be free, can find the feeling of the living community and is justified by the
double assignment that he should try, as good as he can,
to serve truth and freedom.”
Albert Camus, 1957
    „Ich für meinen Teil kann ohne Kunst nicht leben. Aber ich habe die Kunst nie höher gestellt als alles Übrige. Für mich ist sie vielmehr lebensnotwendig, weil sie mich von niemandem absondert und mir erlaubt, so wie ich bin, auf der Ebene zu leben, die allen Menschen gemeinsam ist. Die Kunst ist aus meiner Sicht kein einsiedlerisches Vergnügen. Sie ist nur ein Mittel, eine größtmögliche Anzahl von Menschen anzurühren, indem sie ihnen Bilder der gemeinsamen Leiden und Freuden zeigt. [....]
Der Schriftsteller (wie der Musiker) kann in allen Lagen seines Lebens, ob er nun unbekannt ist, oder auch vorübergehend berühmt, ob er von Tyrannen in Ketten geschlagen ist, oder auch vorübergehend frei, dass Gefühl einer lebenden Gemeinschaft finden. Er kann sich damit rechtfertigen, dass er, so gut es ihm gelingt, den zweifachen Auftrag erkennt, der die Größe des Schreibens ausmacht, der Wahrheit zu dienen, und der Freiheit zu dienen.“

Albert Camus, 1957


“What’s the difference between a prison, a mental asylum and a small terraced house?
In prisons there are living those who knew they would get mad by decently earning money, in mental asylums there are living those who tried to earn their money decently and got mad doing so, and in small terraced houses there are living those who earned their money decently while no one noticed how mad they have become.”

From the novel „The Masqueraders“,
William Schwarz, 1993
„Was ist der Unterschied zwischen einem
Gefängnis, einer Irrenanstalt und einem kleinen
Eigenheim?
Im Gefängnis leben die, die wussten, dass sie
verrückt werden, wenn sie sich auf anständige Weise
ihr Geld verdienen. In der Irrenanstalt leben die,
die versucht haben, sich auf anständige Weise ihr Geld
zu verdienen, und die dabei verrückt geworden sind.
Und in den kleinen Eigenheimen leben die, die sich auf anständige Weise ihr Geld verdient haben, und bei denen keiner gemerkt hat, wie verrückt sie geworden sind.“

Aus dem Roman „Die Maskenmenschen“,
William Schwarz, 1993


“Human beings are not really bad,
they just find doing bad things tremendously easy.“
From the novel “The Masqueraders” ,
William Schwarz, 1993
„Die Menschen sind nicht wirklich schlecht.
Es fällt ihnen nur so ungeheuer leicht,
Schlechtes zu tun.“

Aus dem Roman „Die Maskenmenschen“,
William Schwarz, 1993
My last Stetson days
by the Black Sea